Eurovision Song Contest: Bohlen erwartet Grand-Prix-Flop
Am 16. Mai ist es wieder so weit, der Eurovision Song Contest (ESC) wird von Moskau aus in 144 Länder ausgestrahlt. Und wieder wird es heißen „Germany zero points“. Jedenfalls geht Pop-Titan Dieter Bohlen davon aus. In dem Blatt „Bunte“ äußert sich Bohlen wie folgt: „Ich wünsche dem Produzenten Alex Christensen, den ich gut kenne, alles Glück der Erde. Aber ich glaube, das wird ein schweres Unterfangen.“ Christensen (U96) und der US-Sänger Loya, treten in Moskau als „Duett“ auf. Beide nennen sich Alex Swings, Oscar Sings. Mit ihrem Lied „Miss Kiss Kiss Bang“, wollen die beiden für Deutschland den Sieg holen, doch weshalb sie die Burlesque-Tänzerin Dita von Teese mit ins Boot geholt haben, will sich mir noch nicht so recht erschließen.
Immerhin ist sie eine Stripperin und kann bestimmt nicht singen. Der NDR meint dazu, sie ist die „Miss Kiss“ aus dem Song. Aber hat es Deutschland wirklich nötig, bei einem Wettbewerb der Größenordnung mit einer Stripperin aufzuwarten? Wahrscheinlich schon wenn man sich die letzten Jahre beim ESC in Erinnerung ruft.
Bohlen selbst, hat keine Lust mehr bei dem, durch den ehemaligen Ostblock beherrschten, Wettbewerb mitzumachen. Seine Ausflüge 1989, mit dem von Nino de Angelo gesungen Lied „Flieger“, kam auch nicht über den 14. Platz hinaus. Auch 1992 für Österreich startend, konnte er keinen mit dem zehnten Platz keinen Blumentopf gewinnen.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich viele notgeile Männer oder auch Frauen vor den Bildschirmen im ehemaligen Ostblock einfinden, welche dann von den aufreizenden Rundungen einer Dita von Teese fasziniert werden und nicht mehr auf die Hintergrundmusik achtend, für Deutschland anrufen. Und im Nächsten Jahr, stellt Deutschland einfach zehn nackte Frauen auf die Bühne, welche im Ringelreihen zu Scooters „How much ist the fish“ tanzen.
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