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Für viele ist es jetzt wieder Zeit für die jährliche Steuererklärung, Privatpersonen haben dafür noch bis Ende Mai Zeit. Nicht jeder Arbeitnehmer ist verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben, dabei lohnt es sich jedoch in den meisten Fällen, denn meistens gibt es eine Erstattung.

Die Steuererklärung ist für viele aber ein böhmisches Dorf, auf den ersten Blick wirken die vielen Formulare auch wirklich verwirrend. Ein Steuerberater könnte einem die Arbeit abnehmen, doch wenn man sein Honorar berücksichtigt, bleibt von der Erstattung letztendlich kaum etwas übrig.

Da bleibt nur eines übrig, nämlich sich selbst an die Steuererklärung zu machen, und das ist gar nicht so schwierig, wie es vielleicht im ersten Moment erscheinen mag.

Diese Formulare müssen für die Einkommenssteuererklärung ausgefüllt werden

Zunächst einmal muss man keine Angst vor dem Finanzamt haben, auch dann nicht, wenn man die Steuererklärung selbst macht, bei Laien dürfen auch mal kleine Fehler vorkommen. Aber man sollte sie Steuererklärung nicht mal eben schnell zwischendurch machen, sondern sich wirklich Zeit und Ruhe dafür gönnen.

Selbstständigen ist es immer zu empfehlen, einen Steuerberater aufzusuchen, denn in diesem Fall kann die Erklärung doch etwas aufwändiger und komplizierter sein, weil es viel mehr Punkte zu berücksichtigen gibt.

Möchte man die Einkommenssteuererklärung selbst machen, muss man sich entweder die entsprechenden Formulare beim Finanzamt besorgen, bzw. im Internet ausdrucken, oder man gibt die Steuererklärung direkt online ein.

Den Mantelbogen müssen alle ausfüllen, darauf macht man persönliche Angaben und erfasst verschiedene Vorfälle, die nicht spezifisch auf eine bestimmte Personengruppe ausgerichtet sind. In der Anlage N führen Arbeitnehmer Einnahmen und Ausgaben auf, die im Rahmen der Berufstätigkeit entstanden sind.

Leben noch Kinder im Haushalt, muss für jedes Kind noch eine Anlage Kind ausgefüllt werden. Wird eine Wohnung vermietet, so braucht man noch die Anlage VM, bei Immobilienbesitz auf jeden Fall auch die Anlage FW.

Ist man Kapitalanleger, so benötigt das Finanzamt die Anlage KAP, investiert man in die Riester-Rente so braucht man auch die Anlage AV. Eine komplette Anleitung für das Ausfüllen der einzelnen Formulare findet man sehr detailliert im Internet, zum Beispiel auch auf der Seite des Bundesfinanzministeriums.

Elster oder Steuersoftware – was ist besser?

Möchte man die Steuererklärung elektronisch abgeben, so kann man wahlweise das Elster-Formular der Finanzbehörden oder eine spezielle Steuersoftware, wie man sie zum Beispiel bei softwarebilliger.de bekommt, nutzen.

Man muss gleich erwähnen, dass Elster für einen Laien recht kompliziert ist, da auch keine Hilfefunktion vorhanden ist. Eine Steuersoftware ist da wesentlich leichter verständlich und optimiert die Steuererklärung gleichzeitig auch in Bezug auf die jeweiligen Angaben.

Schritt für Schritt wird man durch den Prozess geleitet, man bekommt zu jedem einzelnen Punkt ausführliche Informationen und Tipps. Bei manchen Programmen ist es sogar so, dass man am Schluss eine Schätzung über die voraussichtliche Nachzahlung oder Erstattung bekommt.

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