Das wahre Gesicht von Rudi Carrell?

Es waren Augenblicke, die viele Zuschauer zu Tränen gerührt haben. Der totkranke Rudi Carrell, der vor allem in den 70er Jahren für viele Menschen der Grund für ihre Lacher gewesen ist. Das Fernsehen ist mit dem Entertainer gewachsen und konnte von seinen Ideen profitieren. Er ist als Starmoderator im Alter von 71 Jahren gestorben. Er litt an Lungenkrebs. Alles scheint nun jedoch ein wenig aus dem Ruder zu laufen. Seine Töchter hat der Entertainer anscheinend nicht sehr liebevoll behandelt, wie nun seine Tochter Caroline Kesselaar veröffentlicht hat.

Die bittere Wahrheit

Foto: Ilona Eggers/ Quelle: Wikimedia / Lizenz: Creative Commons CC-by-sa-3.0 de

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Es kann nichts Schlimmeres geben, als wenn der eigene Vater sagt, dass er sie nicht mehr wiedersehen möchte. „Caroline, ich will dich nicht mehr sehen. Das kostet mich zu viel Energie,“ soll er gesagt haben. „Jetzt gib mir einen Kuss, und dann geh!“ Als seine Tochter von Bremen zurück nach Hause nach Amsterdam fuhr, kamen ihr die Tränen, da sie wusste, dass sie ihren Vater nie wieder lebend sehen würde. Die Tochter des mitunter größten Entertainers, der Shows wie „Herzblatt“, „7 Tage, 7 Köpfe“ und „Am laufenden Band“ moderiert hat, ist am Boden zerstört. Sie gibt nämlich bekannt, dass ihr Vater ein ganz anderes Wesen hatte, als er es im TV gezeigt hat. Angeblich soll er ein Familientyrann gewesen sein, der alles für seine Karriere getan hat und sogar für diese opferte.

Die Schlüsselerlebnisse

Rudi Carell soll seine Töchter nicht liebevoll behandelt haben. Er hatte drei Kinder von zwei Frauen. Aktuell sorgt das Buch „Die von Carrell“ für Aufsehen, da vor allem die Menschen den Entertainer als liebevollen Menschen in Erinnerung haben. Sie schreibt in ihrem Buch, dass ihr Vater sie in den 70er Jahren alleine beim Familienurlaub in Italien hat sitzen lassen, um in eine Touristenhochburg zu fahren, wo ihn jeder kennt. Er brauchte nämlich Aufmerksamkeit. „„Mein Vater lebte nur für die Show, dafür heiligte der Zweck alle Mittel. Wenn er einen nicht mehr brauchte, ließ er Freunde wie eine heiße Kartoffel fallen.“ Die Show „Am laufenden Ban“ war nicht Carrells Erfindung, sondern die einer engen Freundin, von der er die Idee geklaut hat. Die Gags hatten ihm seine Tochter und die Enkelin aus Zeitungen zusammensuchen und per Fax zuschicken müssen. Dafür gab es ca. 25 Euro, 50 Gulden.

Auch nach der Scheidung hatte er keine Zeit für seine Tochter, die gerne bei ihm leben wollte: „Ich weiß, was du willst. Und das kannst du vergessen! Ich will keine Kinder. In meinem Leben gibt es keinen Platz für dich!“  Es scheint, als ob keine Person den Entertainer gut kannte. Seine Töchter müssen jedoch wissen, wovon sie sprechen.

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