Dann stellen wir Ihnen Google ab
Das Google-Projekt Google Street View, bei dem man virtuell Straßen auf Google Maps und Google Earth abgehen kann, führte in der deutschen Bevölkerung zu massig Protesten. Schließlich könnten Einbrecher via Google Street View potenzielle Schwachstellen an Häusern für den Einbruch ausfindig machen. Ebenfalls erkennt man auf Google Street View, Gesichtern, Autokennzeichen und andere persönliche Dinge erkennen und da die Spezialkamera auch über Hecken auf Grundstücke schauen kann, wird auch hier die Privatsphäre angegriffen. Natürlich gingen Datenschützer sofort gegen Google Street View vor, obwohl Deutschland noch gar nicht in Google Maps und Google Earth eingepflegt, da noch gar nicht alle Orte mit den speziellen Google-Fahrzeugen mit der Spezialkamera abgefahren wurden. Bis sich Datenschützer und Google auf einigen, muss die deutsche Google Street View Version eh noch auf sich warten lassen. Die Diskussion um Street View nahm die ZDF-Sendung „heute-show“ (freitags im ZDF) aufs Korn und man erfand schnell den neuesten Service: Google Home View.
Home View geht noch einen Schritt weiter als Google Street View. Hier werden nicht Straßen gefilmt, sondern ganze Wohnungen. Und da man bei Street View via Weichzeichner Gesichter unkenntlich machen möchte, gibt es einen ähnlichen Service auch bei Home View: die Bewohner des Hauses können sich einen schwarzen Balken vors Gesicht halten, damit sie nicht erkannt werden, wenn man via Google Maps oder Earth durch fremde Wohnungen wandert und sich fremde Häuser anschaut. Eigentlich ein netter Service, den der Suchmaschinenriese da anbietet. Einen Haken hat Google Home View allerdings: wer seine Wohnung nicht von Google fotografieren lassen möchte, dem wird knallhart Google abgestellt.
Natürlich handelt es sich bei dem Beitrag nur um eine Satire von Martin Sonneborn und der heute-Show auf die Diskussion rund um Google Street View.
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