Banküberfall mit Pustefix und Wasserpistolen

Donnerstag, Juni 18th, 2009 1 Kommentar
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In Berlin wurden am Donnerstagnachmittag Bankfilialen in Berlin-Charlottenburg und Berlin-Friedrichshain mit Wasserpistole und Pustefix überfallen. Klingt komisch, hat aber einen ernsten Hintergrund. Diese inszenierten Überfalle auf Filialen der Deutschen Bank, der Commerzbank und der Hypo Real Estate sind Teil der derzeitigen Demonstrationswoche in ganz Deutschland. Weil Schulen, Kitas, Universitäten unterfinanziert sind und den Banken das Geld hinterher geworfen wird (der Hypo Real Estate wurden zum Beispiel 102 Mrd. Euro gegeben), entschied sich die Initiative zu diesem Banküberfall. Der Bankdirektor sollte einen virtuellen Scheck über mehrere Milliarden Euro für die Bildung unterschreiben, doch der weigerte sich. Übrigens zeigte sich die Polizei in einigen Banken wenig kooperativ und solidarisch mit den Demonstranten und holten die Demonstranten teilweise gewaltsam aus den Filialen. Neben der Unterfinanzierung, wird in der Demonstrationswoche auch gegen Studiengebühren und die Bachelor- und Masterstudiengänge gestreikt. Hier in der Hauptstadt wird es unter anderem noch einen Besuch beim Kultusministertreffen und eine Kiezparade im Mauerpark geplant.


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1 Kommentar zu “Banküberfall mit Pustefix und Wasserpistolen”

  1. hishi sagt:

    Ich finde die aktionen kontraproduktiv. klar, die idee dahinter ist gut, aber was bringt es, den laufenden arbeitsbetrieb in banken, schulen und unis zu STÖREN! würde bei mir jemand in einer vorlesung oder klausur in den audimax stürmen, fänd ich das mehr als nervig. und hier machten sich die demonstranten ja auch strafbar, da sie ja “bewaffnet” in die bank kamen…so wirds nix mit respekt und unterstützung für die kampagne

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