Aus für Chinas Sex-Themenpark
Workshops über Sextechniken sollten dem prüden China die Lust an der Lust bringen. Die Aufklärung stand im Fordergrund, so der scheidende Parkmanager Lu Xiaoging: „Sex ist ein Tabu in China. Aber die Menschen brauchen wirklich mehr Informationen“. Doch nun ist das „Love Land“ zum Traumland geworden, denn die Behörden von Chongging kamen zu dem Schluss, dass der Park „vulgär“, „krank“ und „irreführend“ sei, so die Zeitung „Global Times“. Vermutlich haben die Behörden aber nur Anstoß an einer gigantischen Frauenfigur mit ausschließlich spärlich bekleidetem String-Tanga, und diversen Riesen-Penissen genommen.
Also ich kann das nicht verstehen. Das dieser Park mit Sicherheit anzüglich und vermutlich auch vulgär ist, OK. Dass die Chinesen Aufklärung bedürfen, sollte spätesten seit den Nachrichten von ermordeten neugeboren Mädchen, die schon lange Zeit durch die Welt geistern, hinlänglich bekannt sein. Seit der Einführung der Geburtenkontrolle in dem wohl bevölkerungsreichsten Land der Erde, dürfen verheiratete Paare nur noch ein Kind bekommen. Und da es in der chinesischen Mentalität so verankert ist, dass die männlichen Nachkommen die Zukunft der Eltern sichern, werden die Mädchen kurzerhand und heimlich umgebracht. Gebietet ja auch die Logik, denn Mädchen sind ja „weniger Wert“ als Jungen.
Vermutlich liegt die Schließung vor der Fertigstellung aber auch daran, dass nicht die richtigen, oder zu wenig Polizisten, Beamte, Minister und weiß der Geier für Funktionäre geschmiert wurden. Denn die holen sich ihre Pornos und Schmuddelvideos alle übers Internet aus Japan. Kotz. Sei es drum.
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